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WAS WIR GETAN HABEN, WAS WIR TUN!

Wir wurden türkischer Partner des 24. und 25. Internationalen Türkischen Filmfestivals in Frankfurt und setzen unseren gemeinsamen Weg fort...

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Köycegiz Golden Lion Türkisches Filmfestival:

Wir sind der Überzeugung, dass Kunst der schönste und nachhaltigste Weg ist, kommenden
Generationen bleibende und sinnstiftende Werte zu vermitteln. Insbesondere das Kino ermöglicht es,
sehr breite Bevölkerungsschichten zu erreichen – und Filmfestivals schaffen dafür einen gemeinsamen
Raum.
Aus diesem Verantwortungsbewusstsein heraus haben wir als Stadtverwaltung von Köyceğiz unsere
im Jahr 2001 unter dem Namen „Filmtage“ begonnene Veranstaltung bis heute weiterentwickelt und
sie über einen Zeitraum von 13 Jahren erfolgreich als „Köyceğiz Kaunos Goldener Löwe – Festival
des Türkischen Films“ durchgeführt, wobei wir Kinoliebhabern unvergessliche Erlebnisse geboten
haben.
Dieses bedeutende Festival, das im Landkreis Köyceğiz der Provinz Muğla stattfindet, brachte
zahlreiche herausragende Filme mit dem Publikum zusammen. Durch die Teilnahme namhafter Gäste
wie Regisseure, Schauspieler und Produzenten sowie durch Ausstellungen, Gesprächsrunden,
Podiumsdiskussionen und begleitende Veranstaltungen wurde ein wesentlicher Beitrag dazu geleistet,
die türkische Filmkunst einer breiten Öffentlichkeit näherzubringen. Das Festival hat sich dadurch zu
einem der bedeutenden Filmfestivals der Türkei entwickelt.
Unser Filmfestival, das herausragende Persönlichkeiten des türkischen Kinos sowie eine Auswahl der
besten Filme der jeweiligen Saison präsentiert, brachte jedes Jahr ein vielfältiges Programm nach
Köyceğiz. An jedem Abend wurden vier türkische Langspielfilme sowie Kurz- und
Dokumentarfilme gezeigt. Ergänzt wurde das Programm durch themenbezogene Diskussionsrunden,
eine Ausstellung türkischer Filmplakate sowie Straßen- und Parkperformances.
Köyceğiz, eines der wichtigsten Tourismuszentren der Türkei, gilt aufgrund seiner geografischen Lage
sowie seiner historischen, ökologischen und touristischen Vielfalt als attraktives Reiseziel im In- und
Ausland und empfängt jedes Jahr zahlreiche nationale und internationale Besucher. In diesem
Zusammenhang spielt das Köyceğiz Goldener Löwe – Festival des Türkischen Films auch eine
aktive Rolle bei der internationalen Präsentation der Türkei und verleiht der Kultur- und Kunstszene
neue Dynamik und Produktivität.
Das Kino erzählt uns die gemeinsame Reise der Menschheit auf dem „Schiff der Welt“ in einer
eigenen, universellen Sprache – der Sprache des Films. Während diese Sprache zu einer gemeinsamen
Leidenschaft wird, entstand die Idee, Menschen an einem gemeinsamen Ort zusammenzubringen.
Während Regisseure ihre Träume erzählen wollten, hofften wir, uns selbst in diesen Träumen
wiederzufinden. Aus diesem Grund wurde das Köyceğiz Goldener Löwe – Festival des Türkischen
Films insgesamt dreizehn Mal erfolgreich durchgeführt.
Beim Betrachten eines Films eröffnen sich Wege, den Anderen zu verstehen, und es entstehen
konkrete Möglichkeiten des Dialogs. Warum also nicht die vielschichtigen
Kommunikationsmöglichkeiten des Kinos im Rahmen eines Festivals in Dialog und gegenseitiges
Verständnis verwandeln?
Im faszinierenden und umfassenden Universum des Kinos blicken wir, während wir auf die Leinwand
schauen, zugleich auf den Anderen und versuchen, ihn zu verstehen. Auch wenn unser Blick der
Leinwand zugewandt ist, sind wir in Wahrheit einander zugewandt. Aus diesem Gedanken heraus
wurde ein Festival geschaffen und die Einladung ausgesprochen:
„Bleiben Sie nicht Zuschauer des Geschehens – werden Sie Kinobesucher!“

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In der Hoffnung auf filmreiche Tage, in denen wir einander besser verstehen.

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24. und 25. Internationales Türkisches Filmfestival Frankfurt

Wir sind stolz darauf, als Türkei-Partner das 24. und 25. Internationale Frankfurt Türkische
Filmfestival unterstützt zu haben und unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen.
Mit rund 4.000 Zuschauerinnen und Zuschauern, hochwertigen Filmvorführungen sowie vielfältigen
Begleitveranstaltungen hat das Festival auch in seinem 25. Jahr eine äußerst erfolgreiche kulturelle
Großveranstaltung realisiert.
Das 25. Internationale Frankfurt Türkische Filmfestival fand vom 13. bis 18. Juni 2025 in
Frankfurt und Umgebung statt und präsentierte dem Publikum insgesamt 54 türkische und deutsche
Kurz-, Spiel- und Dokumentarfilme. Im Rahmen eines Sozialverantwortungsprojekts wurden zudem
Schülerinnen und Schüler sowie Bewohner von Pflegeeinrichtungen mit dem Kino zusammengebracht.
Neben dem Filmprogramm bot das Festival Preisverleihungen, Podiumsdiskussionen, Ausstellungen
und Konzerte und präsentierte damit ein facettenreiches Kulturangebot.
Wir sind der Überzeugung, dass das Festival seit 25 Jahren einen festen Platz im kulturellen Leben
Frankfurts eingenommen hat und heute ein unverzichtbarer Bestandteil dieses großen kulturellen
Gesamtbildes ist. Wie die Kulturdezernentin der Stadt Frankfurt, Frau Dr. Ina Hartwig, mehrfach
betonte, leisten wir einen bedeutenden Beitrag zur internationalen und multikulturellen Identität der
Stadt.
Das Festival hat sich zudem zu einem Treffpunkt internationaler Produktionsfirmen entwickelt und
fördert erfolgreiche Kooperationen zwischen türkischen Künstlerinnen und Künstlern sowie deutschen
Produzenten.
Unsere Erfolge wurden unter anderem mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt (2012), dem
Bundesverdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland (2014) sowie dem Goethe-Preis des
Landes Hessen (2017) gewürdigt. Im selben Jahr wurde das Festival in die A-Kategorie
aufgenommen und zählt seither zu den renommiertesten Festivals Deutschlands.

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Trotz globaler Krisen und wirtschaftlicher Herausforderungen sind wir überzeugt, unser 25.
„Silbernes Jahr“ erfolgreich umgesetzt und die hohen Erwartungen unseres Publikums erfüllt zu
haben.
Das Internationale Frankfurt Türkische Filmfestival leistet einen bedeutenden Beitrag zur
authentischen Vermittlung der türkischen Kultur und des türkischen Kinos in Deutschland und stärkt
zugleich das Zugehörigkeitsgefühl unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger im Ausland.
Denn das Kino ist eine Kunstform, die jeden Menschen erreicht.

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Cultural Transnational Film Perspectives (2024-1-TR01-KA153-YOU-000213523) ist ein
interkulturelles Filmprojekt, das mit Unterstützung des Erasmus+-Programms der Europäischen
Union im Zeitraum vom 12. bis 19. Juni 2025 in Frankfurt am Main, Deutschland, durchgeführt
wurde. Das Projekt wurde in Partnerschaft zwischen der Interkulturellen Kooperation- und
Dialogvereinigung aus der Türkei sowie Transfer zwischen den Kulturen e.V. / Frankfurt
Filmhaus aus Deutschland realisiert.
Ziel des Projekts war es, junge Menschen, Akademiker:innen und Kreativschaffende aus der Türkei
und Deutschland, die sich für Film und Kultur interessieren, zusammenzubringen, um den
interkulturellen Dialog durch das Medium Film zu stärken; die kreativen Ausdrucksfähigkeiten der
Teilnehmenden anhand von Themen wie Migration, Identität, Repräsentation, gemeinsame Narrative
und Filmsprache in Europa weiterzuentwickeln sowie nachhaltige kulturelle Kooperationen zwischen
beiden Ländern aufzubauen.
In Übereinstimmung mit diesen Zielsetzungen begann das Programm mit kreativen Drama- und
Theatermethoden, die auf den Aufbau von Vertrauen und Interaktion ausgerichtet waren. Im
Workshop am 13. Juni wurden neben Aufwärmspielen, Rollenspielen und Improvisationsübungen
auch Gruppenspiele wie „Der Vogelkäfig“ sowie Emotionsdarstellungen mithilfe der „Standbild“-
Technik durchgeführt. Dadurch wurden die Gruppendynamik gestärkt, Körpersprache, Empathie und
kulturelle Sensibilität vertieft und eine gemeinsame kreative Sprache unter den Teilnehmenden
entwickelt.
Während der Cinema-101-Sitzung am 14. Juni fanden interaktive Diskussionen rund um die Fragen
„Was ist Kino, was erzählt es und wie wirkt es?“ statt. Durch Kurzfilmsichtungen und
Emotionsanalysen wurde erforscht, wie Filmsprache Emotionen transportiert. Anschließend arbeiteten
die Teilnehmenden in Gruppen an der Produktion von Kurzfilmen und sammelten praktische
Erfahrungen in den Bereichen Ideenentwicklung, Aufgabenverteilung, Drehplanung, Dreharbeiten und
grundlegende Schnitttechniken.
Die erweiterte kreative Dramaeinheit am 15. Juni vertiefte sich entlang der Themen Identität,
Objektidentifikation und Charakteranalyse. Durch kategorienbasierte Spiele wurden körperlicher

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Ausdruck und Teamzusammenhalt gestärkt. Die Verkörperung des Identitätsbegriffs, die körperliche
Darstellung emotionaler Zustände, die Charakterauswahl anhand von Kurzfilmen, die Arbeit mit der
„inneren Stimme“ der Figuren sowie Neuinszenierungen in unterschiedlichen Situationen förderten die
Fähigkeit der Teilnehmenden, abstrakte Konzepte zu konkretisieren, nonverbale Kommunikation zu
entwickeln, gruppeninterne Empathie zu stärken und sensorische Wahrnehmung zu schärfen.
Am 16. Juni wurden im Rahmen der Sitzung „Erasmus+ Projektantragstellung & Filmkritik“
zuvor produzierte Kurzfilme gemeinsam angesehen und aus einer kritischen Perspektive analysiert.
Dabei wurde Feedback zu narrativen Strukturen, Schnitt und technischen Aspekten gegeben. Parallel
dazu erhielten die Teilnehmenden praxisorientierte Schulungen zu Erasmus+-Projektantragstellung,
einschließlich Bedarfsanalyse, logischem Rahmen, Verbreitungsstrategien und Budgetplanung. Eine
Stadtführung sowie soziale Aktivitäten bereicherten zusätzlich die interkulturelle Erfahrung.
Im Workshop zu Teamarbeit und Kreativität am 17. Juni wurden Problemlösungs- und
Kommunikationsfähigkeiten durch kooperationsorientierte Aktivitäten wie „Der menschliche Knoten“
gestärkt. Darüber hinaus entwickelten und präsentierten die Teilnehmenden kreative
Veranstaltungskonzepte für ein Türkisch-Deutsches Filmfestival. Improvisationstheaterübungen sowie
der Abschlusskreis „Wenn dieses Projekt ein Film wäre …“ festigten Kreativität, Ausdrucksfähigkeit
durch Humor, Gruppenkohäsion und kulturelle Synthese.
Am 18. Juni wurde den deutschen und türkischen Teilnehmenden freie Zeit eingeräumt, um den
interkulturellen Austausch weiter zu vertiefen. Am Abend fanden Kulturabende statt, bei denen die
Teilnehmenden ihre eigenen kulturellen Hintergründe präsentierten und die Möglichkeit hatten, sich
gegenseitig besser kennenzulernen.
Am Ende des Projekts produzierten die Teilnehmenden Kurzfilme, in denen sie ihre Emotionen
mithilfe der Filmsprache zum Ausdruck brachten. Es entstanden nachhaltige Kooperationen und
Freundschaften zwischen jungen Menschen aus der Türkei und Deutschland; praxisnahe Kompetenzen
im Erasmus+-Prozess und in der Projektantragstellung wurden gestärkt; zudem wurde eine solide und
nachhaltige Grundlage für zukünftige gemeinsame Produktionen zwischen den Film- und
Kultursystemen beider Länder geschaffen.

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Türkische Kulturtage in Jordanien
Yunus-Emre-Kulturzentrum – Amman | 1.–10. Juni 2014

Allgemeine Vorstellung
Die Türkischen Kulturtage in Jordanien wurden erfolgreich in Amman von der Interkulturellen
Kooperation- und Dialogvereinigung in Zusammenarbeit mit dem Yunus-Emre-Institut und der B
Agentur durchgeführt. Die Veranstaltung stellte eine umfassende Kultur- und Kunstorganisation dar,
die das kulturelle, künstlerische und gesellschaftliche Erbe der Türkei einem breiten Publikum im
Nahen Osten präsentierte.
Im Rahmen der zehntägigen Veranstaltungsreihe wurde ein vielfältiges Programm umgesetzt, das von
Musik und Kino über traditionelles Kunsthandwerk und Gastronomie bis hin zu akademischen
Konferenzen und öffentlichen Darbietungen reichte. Der kulturelle Dialog und die gegenseitige
Interaktion zwischen der Türkei und Jordanien wurden nachhaltig gefördert. Mit ihrer hohen
Besucherzahl, starken Medienpräsenz und international ausgerichteten inhaltlichen Struktur hob sich
die Veranstaltung als beispielhaftes Projekt im Bereich der kulturellen Diplomatie hervor.
Ziele und Umfang
Die zentralen Ziele der Türkischen Kulturtage in Jordanien waren:
 die zeitgenössische und traditionelle kulturelle Identität der Türkei im Nahen Osten authentisch
und wirkungsvoll zu präsentieren,
 türkische und jordanische Künstler:innen, Akademiker:innen und Kulturschaffende auf einer
gemeinsamen Plattform zusammenzubringen,
 die kulturellen, künstlerischen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern
nachhaltig zu stärken,
 den zwischenmenschlichen Dialog durch Kultur und Kunst zu vertiefen.
In diesem Rahmen wurde das Festival als multidisziplinäre Struktur konzipiert, die Kunst, Film,
Musik, Gastronomie, darstellende Künste und akademische Inhalte miteinander verband.
Zentrale durchgeführte Aktivitäten
�� Konzerte und Musikveranstaltungen
Das Festival eröffnete mit einem Konzert von Jehan Barbur. Es folgten Auftritte von Mustafa Ceceli
/ Ferhat Göçer, Künstler:innen des Ministeriums für Kultur und Tourismus sowie Tuluyhan
Uğurlu. Besonders große Aufmerksamkeit erhielt Tuluyhan Uğurlus Klavierrezital „Anatolien – das
Land der Sonne“, das von visuellen Projektionen begleitet wurde und zu den künstlerischen
Höhepunkten des Festivals zählte.
�� Filmvorführungen und Gespräche

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Ausgewählte Werke des türkischen Kinos wurden mit arabischen Untertiteln gezeigt. Die Filme Vater
und Sohn, Mommo – Meine Schwester und Der Tscherkesse wurden präsentiert. Ein anschließendes
Gespräch mit dem Regisseur Muhittin Kandur wurde von Filmschaffenden und
Medienvertreter:innen mit großem Interesse verfolgt.
�� Begegnungen mit türkischen Serienschauspieler:innen und Produzent:innen
Gesprächs- und Signierstunden mit Schauspieler:innen und Produzent:innen populärer türkischer
Fernsehserien im Nahen Osten gehörten zu den publikumsstärksten Programmpunkten. Die
Beteiligung des renommierten Regisseurs und Produzenten Osman Sınav unterstrich die kulturelle
Wirkungskraft und narrative Stärke türkischer Serien in der Region und erhöhte die Sichtbarkeit des
Festivals durch umfangreiche Medienresonanz erheblich.
�� Traditionelles türkisches Kunsthandwerk und Ausstellungen
Die Keramikkunst-Ausstellung und Live-Demonstrationen von Halil Cin sowie die
Gemäldeausstellung von Betül Burnaz waren ganztägig für Besucher:innen geöffnet. Durch
begleitende Workshops erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, künstlerische
Produktionsprozesse unmittelbar zu erleben.
☕ Türkische Küche und gastronomische Präsentationen
Kulinarische Präsentationen und Workshops zur türkischen Küche unter der Leitung des renommierten
Kochs Arda Türkmen zählten zu den beliebtesten Programmpunkten. Traditionelle Spezialitäten wie
türkischer Kaffee, kandierte Kastanien und Mandelpaste wurden vorgestellt und fanden durch
praxisnahe Formate breite Beachtung in den jordanischen Medien.
�� Karagöz–Hacivat-Aufführungen
Die von Emin Şenyer aufgeführten Karagöz–Hacivat-Schattenspiele sowie anschließende Puppenbau-
Workshops stellten insbesondere für Kinder und Familien kulturell wertvolle Vermittlungsformate dar.
�� Konferenzen und akademische Veranstaltungen
Die Konferenz „Eine historische Perspektive auf die türkisch-jordanischen Beziehungen“ beleuchtete
die historischen und kulturellen Verbindungen zwischen beiden Ländern und wurde von
Akademiker:innen, Diplomat:innen und Studierenden mit großem Interesse verfolgt.
Beteiligte Künstler:innen und Gäste
Zu den wichtigsten Mitwirkenden zählten Jehan Barbur, Mustafa Ceceli, Ferhat Göçer, Tuluyhan
Uğurlu, Arda Türkmen, Halil Cin, Betül Burnaz, Emin Şenyer, Muhittin Kandur, Osman Sınav,
Künstler:innen des Ministeriums für Kultur und Tourismus sowie Schauspieler:innen türkischer
Fernsehserien.
Die Teilnahme von Osman Sınav machte die starke Präsenz und den Einfluss der türkischen Serien-
und Filmbranche im Nahen Osten sichtbar und verlieh dem Festival zusätzliche kulturelle und
künstlerische Strahlkraft.
Medien- und Öffentlichkeitswirkung
Durch Pressemitteilungen, Werbefilme und Veranstaltungsinhalte, die vor und während des Festivals
vorbereitet wurden, fand das Projekt breite Resonanz in den jordanischen und regionalen Medien. Die
Aktivitäten wurden im Fernsehen, in der Printpresse und in digitalen Medien aufgegriffen; durch

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Social-Media-Interaktionen wurde die internationale Sichtbarkeit des Festivals weiter gesteigert.
Fazit und Bewertung
Die Türkischen Kulturtage in Jordanien wurden erfolgreich als beispielhafte Kulturveranstaltung
abgeschlossen, die den kulturellen Reichtum der Türkei dem Publikum im Nahen Osten wirkungsvoll
vermittelte und durch Kunst, Film, Musik und Gastronomie einen nachhaltigen Raum für kulturellen
Austausch schuf.
Das Festival:
 leistete einen konkreten Beitrag zu den türkisch-jordanischen Kulturbeziehungen,
 stärkte die kulturelle Sichtbarkeit der Türkei im Nahen Osten,
 schuf eine starke Referenz für kultur- und kunstbasierte öffentliche Diplomatie.
In diesem Sinne stellen die Türkischen Kulturtage in Jordanien ein erfolgreiches und nachhaltiges
Modell für vergleichbare internationale Kulturprojekte dar.

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KULTURZENTRUM Türkiye-EUROPA

ÜBER DAS TÜRKEI–EUROPA KULTURZENTRUM
Das Türkei–Europa Kulturzentrum wurde auf der Grundlage jener Ideale und Visionen gegründet, die
Europa seit der Renaissance zu verwirklichen suchte.
Die Renaissance nahm ihren Anfang in Italien, verbreitete sich jedoch in kurzer Zeit in ganz Europa.
Auch die Aufklärungsphilosophie entstand in Frankreich und erfasste bald darauf die übrigen
europäischen Nationen. Diese Gleichzeitigkeit ist in Europa in nahezu allen Bereichen zu beobachten.
Bauwerke im Stil des Art Nouveau finden sich sowohl in Paris als auch in Riga und Istanbul.
Dieses grundlegende Verständnis bildet zugleich einen der tragenden Pfeiler der Europäischen Union.
So entsteht ein Europa, in dem Städte und Länder mit ihren Unterschieden und Gemeinsamkeiten in
harmonischer Koexistenz zusammenfinden. Die freie Zirkulation von Individuen und Kulturen in
Europa ist keineswegs erst mit der Idee der Europäischen Union entstanden.
Bereits vor der Renaissance und insbesondere danach bewegten sich Menschen und Kulturen über
Jahrhunderte hinweg innerhalb Europas, beeinflussten einander und traten in wechselseitigen
Austausch. Begriffe wie europäische Literatur, europäische Malerei oder europäische Architektur
wurden lange vor dem EU-Gedanken verwendet und hatten stets eine konkrete Entsprechung im
gesellschaftlichen Leben.
Betrachtet man die Lebenswege der großen Künstler, die von Leonardo bis Rilke die europäische
Kultur nachhaltig geprägt haben, so erkennt man, dass sie nicht nur Teil ihrer jeweiligen
Herkunftsgesellschaften waren, sondern zugleich eine genuin europäische Identität verkörperten.
Dieses Phänomen ist in erster Linie eine kulturelle Fragestellung. Die europäische Kultur hat über
Jahrhunderte hinweg eine starke verbindende Funktion erfüllt.
Die heutige Welt hingegen bewegt sich im Zuge der sogenannten Globalisierung rasant auf eine
„Einheitsökonomie“ und damit verbunden auf eine „Einheitskultur“ zu.
Große Schriftsteller und Denker, die die Grundpfeiler der Kulturen bildeten, werden zunehmend durch
Medienstars ersetzt. Sämtliche Kunstformen – von der Oper bis zum Theater – treten gegenüber dem
dominierenden Hollywood-Geschmack in den Hintergrund, und die vielfältige europäische Küche
droht unter dem Einfluss von Fast Food zu verschwinden.
Es wäre ein Irrtum anzunehmen, dass ein Europa, das seine kulturellen Werte verloren hat, künftig
eine wirksame Rolle für die Zukunft der Menschheit spielen könnte. Der Verlust der kulturellen
Identität Europas käme in gewisser Weise dem Verlust des kulturellen Gedächtnisses der Menschheit
gleich.
Die Türkei befindet sich mit ihrem reichen kulturellen Erbe und ihren vielfältigen Werten in einer
Position, in der sie einen bedeutenden Beitrag zu den kulturellen Werten der Europäischen Union für
die Zukunft leisten kann. Mit dieser Vielfalt und diesem Reichtum besitzt die Türkei das Potenzial,
gemeinsam mit Europa an einer neuen kulturellen Entwicklung für kommende Generationen
mitzuwirken.

TRT | Dahili | Kişisel Veri İçermez

Neue Generationen müssen mit gemeinsamen europäischen Idealen erzogen werden. Das europäische
Kulturerbe stellt das höchste kulturelle Niveau dar, das die Menschheit bislang erreicht hat, und besitzt
für jeden Einzelnen in Europa den Wert einer grundlegenden Bildungsressource. Gemeinsame
kulturelle Werte, an denen auch die türkische Kultur teilhat, bilden das wesentliche Fundament dafür,
dass Menschen und Gesellschaften einander verstehen und annehmen können.
Das humanistische Denken, das mit Persönlichkeiten wie Montaigne, Erasmus, Hz. Mevlana und
Yunus Emre seinen Anfang nahm, wird auch die Grundlage der Kultur der Zukunft bilden.
Das Türkei–Europa Kulturzentrum tritt mit genau diesen Zielsetzungen seinen Weg an. Es ist davon
überzeugt, dass die europäische Kultur der Zukunft – ebenso wie in der Vergangenheit – eine Kultur
sein wird, in deren Mittelpunkt der Mensch steht.

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